Eine künstlerische Dokumentation vom Berliner Schlossplatz

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Über 13.000 Besucher*innen haben innerhalb von zwei Tagen (27. und 28.10.) die Ausstellung BAU X KUNST gesehen. Nicht nur ein großer und erfreulicher Erfolg, sondern auch ein Kunstgenuss der besonderen Art: Der zukünftige, sich noch im Bau befindliche Kreuzungsbahnhof „Unter den Linden“ wurde für kurze Zeit in eine außergewöhnliche Kunsthalle verwandelt. Zu bestaunen waren Fotos des Architekten, Diplom-Ingenieurs und Fotografen Antonio Reetz-Graudenz auf der einen Seite der Gleise, sowie Ölgemälde von mir auf der anderen Seite. Sechs Jahre lang begleitete Reetz-Graudenz sowohl planerisch als auch fotografisch die Bauarbeiten am Bahnhof unterirdisch. Gleichermaßen eine Herausforderung für mich, wie ein atemberaubender Eye-Catcher für die Besucher*innen war zweifelsohne die Präsentation von 37 großformatigen Ölgemälden (240×180 cm) aus meinem 120 umfassenden Gemälde-Zyklus „Schlossplatz im Wandel“, der ‚Großbaustelle‘ Berlins.

Berlins Schlossplatz ist künstlerisch mein großes Thema. Seit über zehn Jahren halte ich diese Umbrüche und rasanten städtebaulichen Veränderungen in meinen enorm pastosen Ölbildern oberirdisch fest. Kontinuierlich und intensiv. Unter freiem Himmel, immer vor Ort und nahezu zeitgleich. Ein einzigartiges Zeitdokument und im Bahnhof museal inszeniert auf 100 Meter Länge Wand.

Wir bedanken uns herzlich für die ausnehmend gute Zusammenarbeit mit dem internationalen Medienkonzern Bertelsmann und für die Sammlung von Reinhold Würth, aus dessen Besitz meine Präsentation teils bestückt war. Unser Dank gilt außerdem der Projektgesellschaft U5, die diese temporäre Ausstellung möglich gemacht hat, sowie der zahlreichen Besucher-Resonanz und allen Beteiligten, die in vielfältiger Art und Weise diesen „Kunst-Streich“ wohlwollend unterstützt haben.